• Geboren am 7. Juni 1959 in Bremen, dort 1978 das Abitur gemacht und danach 15 Monate Wehrdienst,
  • ab 1979 Studium der Biologie an der Uni Bremen, 1986 Abschluss als Diplom-Biologe,
  • 1987 Studium der Informatik, 1990 Abschluss als Diplom-Informatiker,
  • von 1990 bis Ende 1999 angestellt als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Bremen,
  • seit 1995 bis heute parallel dreizehn Firmen(aus)gründungen betrieben und promoviert zum Dr.-Ing.,
  • im Jahre 2000 Gründung von i2b, einem Netzwerk für Gründer und Investoren,
  • seit 2006 im Vorstand der FAMILIENUNTERNEHMER – ASU,
  • seit 2010 Rotarier,
  • zur Bürgerschaftswahl 2015 in die FDP eingetreten,
  • seit 2015 Mitglied der Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen und sachkundiger Bürger im Beirat Huchting,
  • seit August 2016 engagiert in der Evaluation von Gründungsideen und Know-How- sowie Kapitalvermittlung für Start-Ups,
  • seit 2017 Mitglied der „AG Digitalisierung“ der FDP-Fraktionsvorsitzendenkonferenz und Mitglied des Bundesfachausschuss „Medien, Internet und digitale Agenda“ und seit 2018 im Landesvorstand der FDP Bremen.
  • Seit 1986 verheiratet, zwei inzwischen erwachsene Töchter.

Non scholae sed vitae“ prangt in großen Lettern vom Bremer Hermann-Böse-Gymnasium: „Nicht (nur) für die Schule, für das Leben (lernen wir).“ Das scheint man in Bremen vergessen zu haben – PISA-Letzter zu sein ist eben keine Auszeichnung, es ist ein Armutszeugnis.

Und Armut scheint auch tatsächlich der Grund für das prekäre Abschneiden der Bremer Schülerinnen und Schüler zu sein. Nach 74 Jahren sozialdemokratischer Bildungspolitik ist die Bildungs-Schere größer denn je.

Wir wollen Bremen nach vorne bringen. Bildung ist der Schlüssel dazu. Und die Politik hat die Pflicht, gleiche Chancen für alle zu ermöglichen, koste es, was es wolle!

Bildung und Ausbildung sind Zukunftsinvestitionen und sichern langfristig den Wirtschaftsstandort.

Das Potenzial ist riesig und wir waren in Bremen bisher zu bequem und zu knauserig, es zu nutzen.

Wir wollen:

  • ein Ende des Unterrichtsausfall durch Einstellung von mehr Lehrkräften für eine 105%ige Unterrichtsversorgung,
  • eine Stärkung der Gymnasien durch kleinere Klassen und Verbesserung des Abiturniveaus durch mehr Leistungsorientierung,
  • eine Stärkung des Niveaus an Bremer Schulen durch die Wiedereinführung des Sitzenbleibens und von Noten ab der dritten Klasse.

Eine bestmögliche Bildung für alle Menschen ist die Basis für die Zukunft unserer Gesellschaft. Gute Bildung ist der Schlüssel für ein erfolgreiches Leben. Leider ist Bremen bei der Schulbildung seit Jahren Schlusslicht in Deutschland. Daher fordern wir Freie Demokraten eine Bildungs-Trendwende, die von der KITA bis zum Abitur und zur Berufsschule reicht. Bei dieser Trendwende setzen wir neben einem starken Bildungsstaat auf mehr Freiheit, das Engagement privater Akteure und auf den Leistungsgedanken.
Beste Bildung ist die Basis für die Zukunft unseres Zwei-Städte-Staates.
Bei den KITAs setzen wir auf flexiblere Öffnungszeiten, die der Lebensrealität der Menschen auch tatsächlich gerecht werden. Wir setzen auf mehr privates Engagement und vereinfachtes Gründen von privaten KITAs, um ausreichend KITA-Plätze zur Verfügung zu stellen.
Leistung muss an Bremer Schulen wieder stärker in den Fokus rücken. Deshalb haben wir den Bremer Bildungskonsens des „Weiter so“ abgelehnt. Wir setzen auf eigenständige Schulen mit starken Lehrkräften, die sich auf die Kernkompetenzen konzentrieren und Schülerinnen und Schüler nach deren individuellen Stärken fördern.
Hochschulen sind für die Städte Bremen und Bremerhaven als wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Faktor von einer großen Bedeutung. Sie brauchen aber mehr Freiheiten und eine passende Grundfi- nanzierung. Wir wollen an der Hochschule Bremerhaven einen Ausbau auf 5.000 Studienplätze.
Die Freiheit der Forschung und Lehre ist für uns nicht verhandelbar.

Häfen, Schifffahrt, Logistik, Automobile, Maschinenbau, Luft- und Raumfahrttechnik und Lebensmittelindustrie machen das Land Bremen zu einem bedeutenden Industrie- und Wirtschaftsstandort. Aber Bremen bleibt mit Rot-Grün unter seinen Möglichkeiten.

  • Digitalisierungsoffensive
  • Die Zukunft ist digital

Wir Freien Demokraten wollen Bremen und Bremerhaven zum Vorreiter und Leuchtturm der digitalen Transformation machen. Wir schaffen einen Bürokratieabbau mit höherer Qualität und einer barrierefreien Daten-Transparenz für alle Bürgerinnen und Bürger und der Wirtschaft durch die Digitalisierung der Öffentlichen Hand. Wir werden durch den verstärkten Einsatz von Open Source- und betriebssystemunabhängiger Software in den Behörden einen wirtschaftlichen Boom bei regionalen IT-Dienstleistern auslösen, der vorbildhaft für das Bundesgebiet und Europa sein wird.

Für uns gehört eine sichere und leistungsfähige digitale Infrastruktur zur Grundversorgung von Bürgern und Wirtschaft, die uns ermöglicht, die Chancen der Modernisierung von Arbeit für mehr Wachstum und mehr Beschäftigung zu nutzen. Wir werden in der Bildung analoges Wissen erhalten und digitales Empowerment zur Förderung individueller Stärken nutzen – und das nicht nur in den allgemeinbildenden Schulen sondern gerade auch im beruflichen Ausbildungsbereich.

Die Zukunft ist digital.

Für uns Freie Demokraten sind der ÖPNV, Fuß-, Fahrrad- und Autoverkehr gleichberechtigt. Wir werden uns daher dafür einsetzen, dass die ideologischen Auseinandersetzungen beendet werden und die einzelnen Verkehrsträger wieder ihren Bedürfnissen entsprechend gefördert werden. Dafür wollen wir Bremen auch wieder stärker als Autostadt begreifen und sicherstellen, dass im Sinne der Ökologie und der Ökonomie der Verkehr fließt.

Wir setzen dabei auf Investitionen in die Infrastruktur (u.a. neue Weserbrücken) und auf eine bessere Anbindung der jeweiligen Stadtteile. Wir werden uns für eine Stärkung der Bahninfrastruktur und insbesondere für eine Anbindung Bremerhavens ans Fernbahn-Netz einsetzen. Im Flughafen Bremen sehen wir großes Potenzial, daher werden wir den Investitionsstau am Flughafen auflösen und uns für mehr Wachstum stark machen.

Ich kandidiere nicht nur für die Bürgerschaft, sondern auch für den Beirat Huchting.

Es gibt viel zu tun.

  • Ein besserer Verkehr.

    Stopp der Straßenbahn-Verlängerung und Erhalt des Ringbusverkehrs, Reaktivierung des Bahnhofs Huchting, um schnell in die Innenstadt zu kommen, Bau eines echten Radschnellweges am Wardamm, Sanierung der kaputten Bürgersteige, Radwege und Autostraßen sowie Aufhebung unsinniger Spurverengungen. Einrichtung einer länderübergreifende Baustellenkoordination (s. „Haferflockenkreuzung“), Beachtung der Sanierungsmaßnahmen B6/B75, Varreler Graben.

  • Mehr Sicherheit und Digitalisierung.

    Mehr Polizeipräsenz und 24/7-Besetzung des Polizeireviers, verpflichtender Verkehrsunterricht an allen Schulen. Digital first: Flächendeckendes DSL50 plus Glasfaserausbau; mehr Digitalisierung bei Polizei, Schulen und Verwaltung.

  • Schneller Schulausbau.

    Schnellerer Bau von Schulräumlichkeiten, zum Beispiel im Bereich Amersfoorter- bis Luxemburger Straße, schneller Ausbau von Kindertagesstätten mit höherem Personalschlüssel und flexiblen Öffnungszeiten.

    Angesichts der Badeunfallopfer im Sommer 2018 planen wir einen verpflichteten Schwimmunterricht mit Jugendschwimmer-Abzeichen bis zum Abschluss der 10. Klasse und eine deutliche Kennzeichnung des Nichtschwimmer-Bereichs am Sodenmattsee mit ikonographischen Warnschildern, damit auch fremdsprachige Badegäste die Hinweise verstehen.

  • Bauen neu denken.

    Neue Baugebiete nicht nur mit Sozialwohnungen bebauen. Für eine bessere soziale Durchmischung wollen wir neben der Sozialwohnungsquote eine Quote für freistehende Einfamilien- und Reihenhäuser für Menschen mit Eigenheimwunsch, die sonst ins Umland abwandern.

  • Für ein besseres Leben in Huchting.

    Wiederbelebung von regionalen Stadtteil-Strukturen: Marktplatz Huchting, Reaktivierung des alten Huchtinger Stadtteilkerns im Polizei-Dorfkrug-Areal, Steigerung der Attraktivität Huchtings z. B. durch Neugestaltung der KHL und Bau von WC-Anlagen am Sodenmattsee. Schaffung einer dem Bedarf angepassten Haus- und Facharztversorgung im Stadtteil durch Förderung von Ärztehäusern.

  • Alternative Bestattungsformen fördern.

    In Bremen ist es erlaubt, die Asche Verstorbener auf privaten Flächen verstreuen zu können. Der Verein „Park links der Weser“ will das ermöglichen. Der für die Genehmigung zuständige Umweltbetrieb Bremen blockiert das. Diese Blockade muss ein Ende haben.

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